John Dykstra - Geboren am  03.05.1947 in Long Beach, Kalifornien, USA

 

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass John Charles Dykstra ein wahrer Pionier auf dem Gebiet der Spezialeffekte ist, speziell in der Verwendung von Computern in der Filmtechnik. Dykstra ist zudem Mitbegründer von Industrial, Light & Magic (Kurz: ILM).

 

 

Dykstra studierte zunächst Industriedesign an der California State University. 1971 erhielt er seinen ersten Job in Douglas Trumbulls LAUTLOS IM WELTRAUM. Als George Lucas sein KRIEG DER STERNE vorbereitete wollte er Trumblll für die Spezialeffekte. Der war aber mit seiner Arbeit an UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART voll ausgelastet. Trumbull empfahl daraufhin Dykstra. Dykstra überwachte infolgedessen bei ILM die Aufnahmen. Hier entwickelte er seine berühmte DYKSTRAFLEX. Ein Kamerasystem, welches computergesteuert arbeitete. Dykstra entwickelte dies aus neuen und alten Komponenten, wie VistaVision-Kameras als auch alte optische Printer. Da laut George Lucas, die Entwicklung dieser Technik zeit-und kostenintensiv war kam es zu Spannungen zwischen Lucas und Dykstra mit dem Ergebnis, dass Dykstra entlassen wurde. Dennoch bekam auch er später seinen ersten Oscar für die besten SFX.

 

Nach seiner Entlassung gründete Dykstra Apogee, Inc. Hier war sein erster Job die TV-Serie KAMPFSTERN GALACTICA . er war für den dreistündigen Pilotfilm verantwortlich und viele der Szenen kamen auch in der nachfolgenden TV-Serie zum Einsatz. Nach einem Gerichtsverfahren von Lucas gegen Apogee, Inc. ( so ging es u.a. um die Frage, ob Dykstra Design und Effekte „geklaut“ hatte von KRIEG DER STERNE) arbeitet Dykstra wieder mit Douglas Trumbull zusammen für STAR TREK – DER FILM (1979).

 

1982 war ein besonderes Jahr für Dykstra, denn er machte die SFX für Clint Eastwoods FIREFOX. Die Neuausrichtung seiner Technik  (sprich die komplizierte Kombination verschiedener Hintergründe und Miniaturmodelle) bescherte ihn hohes Ansehen, auch wenn der Film kein Erfolg war.

 

In den Folgejahren arbeitet Dykstra nicht nur an solch Filmen wie LIFEFORCE (1985), INVASION VOM MARS (1986) oder MEINE STIEFMUTTER IST EIN ALIEN (1988). Er machte auch sich einen Namen in der Konsolenspielewelt (und der Spieleautomaten).

 

Mit den Comicverfilmungen wie BATMAN FOREVER , BATMAN UND ROBIN oder auch SPIEDERMAN 1 & 2 sowie X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG  ist er nach wie vor eine wahre Ikone.

 

 

Für SPIDERMAN 2 (2005) bekam er seinen zweiten regulären Oscar. 1978 bekam er zudem noch einen Technikoscar für die Dykstraflex.