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Supermarionation – Diese Technik setzt sich zusammen aus den Wörtern „Super“, „Marionette“ und „Animation“.

 

Diese Technik wurde in den 1960er Jahren entwickelt für die TV-Sendung  FOUR FEATHER FALLS (1960). Maßgeblich an der Entwicklung war Garry Anderson und seine Frau Sylvia daran beteiligt. Bereits bei der TV-Sendung THE ADVENTURES OF TWIZZLE wurden Puppen eingesetzt, die aus Pappmaché bestanden und die von nur einen Kabel bewegt wurden. Anderson entwickelte dies weiter. Anderson und seine Frau wollten den Marionetten einen realistischen Touch geben und die Sets wollten ebenfalls realistischer wirken. So wechselte man die Arbeitsweise. Statt die Puppen unterhalb des Sets zu bewegen, bauten Anderson Sets, bei denen man von oben die Marionetten bewegen konnte.  Anderson baute nun Marionetten, die aus vielen versteckten Kabeln bestanden und die somit mehr Möglichkeiten bot, den Körper und seine Gliedmaßen einer Marionette zu bewegen.

 

Auch verwendete er kleine Elektromagneten und Spulen um den Mund der Marionetten zu bewegen oder die Augenlider. Bei Großaufnahmen von Händen und Füßen kann es durchaus vorkommen, dass man echte Hände und Füße zu sehen bekommt. Großen Erfolg hatte Anderson mit seinen TV-Sendungen SUPERCAR (1961 -62) , STINGRAY (1964 – 65) oder THUNDERBIRDS (1964 – 66), die ohne Frage der Höhepunkt dieser Technik ist.