Dynamation

 

 

 

 Der Name Dynamation wurde vom Animationsgott Raymond Frederick Harryhausen (oder kurz „Ray“) zusammen mit dem Produzenten Charles H. Schneer ins Leben gerufen. Eingefallen ist ihm der Name als Reminiszenz an „Dynaflow“, ein Automatikgetriebe welches in Buicks in den 40er/50er Jahren eingebaut wurde. Harryhausen steckte im Stau und kam nur langsam voran. Da hatte er die Idee zu diesen Verfahren. Dynamation (auch Superdynamation oder Dynarama genannt) basiert auf verschiedenen Techniken wie Rückprojektion, Split-Screen (welche ja bereits seit Beginn des Films verwendet wurde) und der Maske. Grundlegend geht es hierbei darum reale und animierte Figuren zu kombinieren zum Zwecke der Kostenersparnis.

 

Das Prinzip verläuft folgendermaßen.  Es werden zwei Kameras positioniert, die sich gegenüberstehen. Dazwischen befindet sich ein Bereich, wo die animierte Figur aufgebaut ist. Die hintere Kamera projiziert eine vorher gedrehte Szene auf eine Glasfläche. Der Teil, der vor der animierten Figur zu sehen sein soll, wird per Maske abgedeckt  und später hinzugefügt auf einer vor der Aufnahmekamera befindlichen Glasfläche. Dazwischen wird die Figur animiert, sodass der Eindruck entsteht, vor und hinter der Figur gibt es Live Action. Das erste Mal probierte Harryhausen dieses Verfahren für den Film PANIK IN NEW YORK (1953) aus.