Dan Hedaya – Geboren am 24.07.1940 in Brooklyn, New York, USA

 

Daniel „Dan“ G. Hedaya spielt häufig Charaktere, die eher dem italienischen Milieu zuzuordnen sind. Das entspricht allerdings nicht seiner Herkuft. Hedayas Familie, sepharisch-jüdischen Glaubens, stammt aus Syrien. 1962 beendete er die Tufts University und arbeitete für ein paar Jahre als Lehrer an einer Grundschule. Später studierte er Schauspiel und hatte (obwohl er im Abspann nicht genannt wurde) seinen ersten Film- und Fernsehauftritt 1970 in „Myra Breckenridge – Mann oder Frau?“.

 

Danach spielte er in unterschiedlichen Filmen und Serien wie z. Bsp. „Jesus von Nazareth“, der TV-Serie „Chips“ u.v.a.

In den 80ern spielte er einige Folgen eine sympathische Figur in der Sitcom „Cheers“ und später in der Krimiserie „Polizeirevier Hill Street“. In den 80ern kam er auch dann mit den Coen-Brüdern zusammen für ihren mit besten Film „Blood Simple“. Richtig bekannt wurde sein Gesicht dann an der Seite von Arni in „Das Phantom-Kommando“. Die 90er waren dann das Jahrzehnt wo er in sehr vielen Filmen mitwirkte (bis heute hat er 137 Auftritte auf seiner Habenseite). Sei es in „Die üblichen Verdächtigen“, „Boiling Point“, „Die Addams Family“, „Fair Game“ oder „Alien – Die Wiedergeburt“. Irgendwo sah man ihn in den 90ern immer. Häufig als Bösewicht gebucht, hatte er dennoch seine humoristischen Seiten wie als Ehemann von bette Midler in „Der Club der Teufelinnen“ oder in „I love Dick“ als Richard Nixon.

 

 

Hedaya ist zwar als Gesicht präsent, aber der große Durchbruch blieb ihm leider verwehrt. Schade eigentlich. Zeugen seine Filme doch eigentlich immer von Qualität. Vielleicht kommt das ja noch.