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Die Frontprojektion ist, ähnlich wie die Rückprojektion oder die Blues-Screen-Technik, eine Möglichkeit künstliche Hintergründe zu erzeugen. 

Dabei wird das Bild von vorne, statt wie bei der Rückprojektion von hinten, auf eine Leinwand projiziert.  Der Projektor, der das Bild auf die Leinwand wirft, wird dabei im 90 Grad Winkel aufgestellt und projiziert sein Bild auf einen halbdurchlässigen Spiegel, der im 45 Grad Winkel aufgebaut wurde. Vorteil bei dieser Technik ist, im Gegensatz zur Rückprojektion, dass das Licht optimal genutzt wird, das die Projektion selbst eine Lichtquelle darstellt. Der nachteil ist, dass diese Aufnahmen wenig Spielraum für Bewegung lässt, da sonst der Lichteinsatz eingeschränkt wird.