Eugen Schüfftan

 

Eugen Schüfftans wirken ist aus dem Trick Bereich nicht mehr wegzudenken. Geboren am 21.07.1893 in Breslau zog er später nach Berlin  und wurde dort Maler. Später wandte er sich der Architektur und dem Dekor zu.

 

Schüfftan war schon immer von Kameras fasziniert. Für den Film DIE NIBELUNGEN (1924) wendete er bereits sein sogenanntes Schüfftan-Verfahren an, welches er in METROPOLIS zur absoluten Vollendung führte. Dieses Verfahren ist ein Spiegeltrickverfahren bei dem man Miniaturmodelle mit Schauspielern kombinieren konnte. Ab 1930 wurde er Hauptkameramann für den Dokufilm MENSCHEN AM SONNTAG von Robert Siodmak und Billy wilder. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte er nach Frankreich später in die USA wo er weiterhin Kameramann war. 1962 bekam er in dieser Funktion einen Oscar für HAIER DER GROßSTADT.

 

Sein verdienst mit seinem verfahren wurde später nach wie vor angewendet in Filmen wie z.B. DIE FAHRTEN DES ODYSSEUS.

 

 

Er starb am 06.09.1977 in New York, USA.