Günther Rittau

 

Günther Franziskus Xaverius Rittau hat in der heutigen Filmwelt durchaus seine Spuren hinterlassen. Geboren wurde er am 07.08.1893 in Königshütte, Oberschlesien. Nachdem er in Berlin Naturwissenschaften studierte begann er im Jahre 1919 bei dem Vorgänger der UFA, der Decla, als Dokumentarfilmer als Kameramann. Ab 1924 drehte er auch Spielfilme.

 

Rittau fing zudem an mit Trickaufnahmen zu arbeiten. Zusammen mit Carl Hofmann und Walter Rutmann drehte er 1924 für Fritz Lang DIE NIBELUNGEN. Für Lang fing er dann an, für den späteren Klassiker METROPOLIS zu arbeiten. Mit Eugen Schüfftan war er maßgeblich am Aussehen und an den Tricks für diesen wegweisenden Film verantwortlich.  Später wandte er sich dem Tonfilm zu, so u.a. im Film DER BLAUE ENGEL (1930) mit Marlene Dietrich. Während des zweiten Weltkrieges drehte er Filme wie U-BOOT WESTWÄRTS (1941). Ab den 1960er Jahren war er eher im Werbebereich angesiedelt.

 

 

Er starb am 06.08.1971 in München, Deutschland.